G. A. Brescianello: Concerto Terzo - II. Allegro

Das Ensemble

Einen „feinen Garten“ voll „natürlicher und frischer Spielhaltung“ (Bayerischer Rundfunk) legt das Ensemble Der Musikalische Garten für den Zuhörer mit seiner Musik an. Und ähnlich wie es in einem Garten unterschiedliche Pfade und ungewöhnliche Blumen zu entdecken gibt, sind auch die vier Musiker des in Basel gegründeten Ensembles, Karoline Echeverri Klemm, Germán Echeverri Chamorro, Annekatrin Beller und Daniela Niedhammer, immer auf der Suche nach neuen, noch unbekannten musikalischen Wegen.

Fünfmal war das Ensemble im Jahr 2013 Preisträger bei internationalen Wettbewerben. Es gewann jeweils den ersten Preis beim Internationalen H. I. F. Biber Wettbewerb (St. Florian, AT), beim 1. Internationalen Berliner Bach-Wettbewerb (DE), beim 6. Internationalen Wettbewerb um den Gebrüder-Graun-Preis (Bad Liebenwerda, DE) und den Förderpreis Alte Musik 2013 des Saarländischen Rundfunks (DE). Daneben wurde Der musikalische Garten beim York Early Music International Young Artists Competition (UK) mit dem First EUBO Development Trust Prize für das vielversprechendste Ensemble ausgezeichnet.

Das Ensemble hat bereits fünf CDs eingespielt. Nach den vorherigen hochgelobten Aufnahmen, welche zu den „besten im Bereich der Kammermusik seit Jahren“ zählen (Concerto Nr. 288/ 2019), widmet sich die Gruppe bei ihrer letzten Einspielung von H.I.F. Bibers Harmonia Artificioso-Ariosa wieder ihrem Kernrepertoire, der skordierten Musik. Mit dieser Einspielung wurde das Ensemble 2021 auch in zwei Kategorien für den Opus Klassik nominiert.

Daneben spielte das Ensemble zahlreiche Radiobeiträge sowie Konzertmitschnitte unter anderem beim WDR, SWR, SRF, RBB und MDR ein.

In den vergangenen Jahren war Der Musikalische Garten zu Gast bei den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Händel-Haus Halle und gastierte in Bogotá (CO) im Rahmen der internationalen Konzertreihe der Biblioteca Luis Ángel Arango.

Auch die Mitwirkung des Ensembles in einer modernen Theaterproduktion unter Boris Nikitin mit Gastspielen in ganz Europa (u.a. bei der Biennale in Venedig, bei den Münchner Kammerspielen, im La Villette Paris) zeigt dessen Vielseitigkeit auf.